Virtual Reality: Was mir eine VR-Brille bieten muss

von David 10 3 vor 2 Jahren am 14.01.2015
© Oculus VR

In diesem Artikel möchte ich ein wenig über Virtual Reality-Brillen sprechen und was ich von diesen erwarte, wenn sie dann mal verfügbar sind. Hier geht es natürlich nicht um VR-Brillen oder Augmented Reality-Brillen, wie die Samsung Gear VR in welche man ein Smartphone steckt oder ähnliche Geräte, sondern um VR-Brillen die besonderes Augenmerk aufs Gaming legen am PC bzw. Konsole.

Wenn man die ganze Sache der VR-Brillen hier und da ein wenig verfolgt, also zum Beispiel die Entwicklung der Oculus Rift oder der Sony Project Morpheus, würde einem Release in naher Zukunft nichts mehr im Wege stehen. Was muss die Brille aber bieten bzw. mit sich bringen damit ich sie mir kaufe?

Darüber hab ich mir im Großen und Ganzen natürlich schon Gedanken gemacht. Wenn man wie ich schon einmal in den Genuss gekommen ist, eine dieser Brillen benutzt zu haben und den Entwicklungsstand von verbauten Displays ein wenig kennt, wäre ich zum jetzigen Zeitpunkt als potenzieller Käufer schon raus, da die Auflösung einfach zu niedrig ist und man jeden Pixel sieht.

Über die Bewegungstechnik, also das Erkennen mittels diverser Sensoren will und brauch ich nichts sagen, denn das funktioniert nach meiner Einschätzung eigentlich schon perfekt. Auch über die Kompatibilität mach ich mir keine Sorgen, da ich eher zur PlayStation 4 tendiere bin ich mit Sony Project Morpheus schon beruhigt.

Also was für Voraussetzungen muss eine VR-Brille mitbringen damit ich sie mir kaufe. Sie muss, wie der aufmerksame Leser mitbekommen hat über ein Display verfügen, auf welchen man keinen einzigen Pixel sieht. Man hört immer mal etwas von 8K Displays, also einer abnormalen Pixeldichte auf einem relativ kleinen Display, damit man diese nicht sieht.

Wäre die Display Hürde genommen, hätte mich der VR-Brillen-Hersteller schon fast im Sack. Da fehlt aber noch etwas, was mich wirklich fast überzeugen würde – Die richtigen Spiele, die zum Zocken mit einer VR-Brille regelrecht einladen. Doch Geschmäcker sind verschieden, wenn ich jetzt mal nur von mir ausgehen würde, dann müssten es Spiele sein wie Battlefield, Call of Duty, im Großen und Ganzen Shooter, die mit einer VR-Brillen 100mal mehr Spaß machen.

Zuletzt entscheidet aber immer der Preis. Wie sollte dieser sein damit ich mir eine VR-Brille gönne. Kurz und knapp: 200 bis 300 Euro wäre mir diese wert, wenn die zuvor genannten Kriterien erfüllt sind.

Fazit

Die Virtual Reality-Brille muss die richtigen Spiele mit sich bringen, eine sehr gute Hardware besitzen, also Pixel zählen ist nicht und zu guter Letzt ein Preis haben, der aber mal so richtig vernünftig ist, dann habt ihr mich mit an Bord.

Die Erwartungen sind also hoch und ich hoffe die Hersteller lassen sich Zeit, auf zwei, drei Jahre kommt es nicht an, das Ziel sollte sein, ein wirklich grandioses Virtual Reality Erlebnis dem Nutzer zu bieten.

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3 Kommentare
Balmung vor 2 Jahren
Also Besitzer der DK2 seit mehreren Monaten kann ich nur sagen:

1. wenn du unbedingt 8K brauchst, dann vergiss schon mal die PlayStation 4 und die 5 auch gleich, die 6 hat dann vielleicht genug Power für 8K. 8K braucht es ohnehin nicht, 1440p mit den richtigen Linsen reicht.

2. Shooter? Vergiss es! Gerade Shooter ist eines der Genres, das am schlechtesten in VR funktioniert. Der Grund ist leicht erklärt: man selbst sieht sich über das Schlachtfeld rennen, aber alle anderen Sinne des Körpers sagen man bewegt sich nicht. Solche Dinge lösen Übelkeit aus und je schneller man sich virtuell bewegt desto schlimmer ist es. Außer man sitzt auch im Spiel, also in einem Cockpit. Abhilfe kann da höchstens ein Laufstall bieten und das ist alles, aber nicht Massen kompatibel, womit es AAA Titel wie CoD, Battlefield etc. schon mal nicht für VR geben wird.

Schnelle Shooter in VR spielen, ja, das klingt in der Theorie toll, in der Praxis ist es das vielleicht für ein paar Sekunden, bis einem so Übel wird, das man keinen Spaß mehr daran hat. Außer man gehört zu den wenigen Leuten, denen nur bei den übelsten Bewegungen schlecht wird. Heißt also, wenn man will, das VR fehl schlägt, setzt man am Besten auf VR Shooter.

Auch sollte einem klar sein, dass VR kein billiges Hobby ist. Um Elite Dangerous in vollen Details mit dem DK2, das nur 1080p hat, spielen zu können, braucht es min. eine GTX980. Sprich die Highend Grafikkarte für die Konsumer Version, die dieses Jahr noch kommen soll, ist noch gar nicht auf dem Markt.
David vor 2 Jahren
@Balmung, danke für dein interessantes Feedback. Deine Punkte klingen nachvollziehbar und zeigen mir gleich auf, das bis hierhin eine VR-Brille nichts für mich wäre, da diese mir keinen Mehrwert bieten würde. Mal schauen wie sich die ganze Sache in Zukunft entwickelt, wenn die ersten Konsumer Gerätschaften auf den Markt kommen und was diese für Spiele mit sich bringen.
Eddie vor 2 Jahren
Also ich habe seit einiger Zeit eine VR one von Zeiss. Mann glaub es nicht, aber es gibt sogar VR Brillen die bequem sind. Der VR Gedanke ist schlicht und einfach für Simulationen besser als für games umsetzbar, ob 1080p, 4k - 8k ist erstmal nicht so wichtig, denn wie mein Vorredner gesagt hat kommt es auf die Linse an.
Da aber die Entwicklung und der Mut dem Hype mehr als hinterher hinken ist die Entwicklung von Software Richtung null.

Zum Thema Linsen und Gebrauch:
Warum nur VR? Warum nicht VR 3D und Headmounted Display für 2D in einem? Wechselbare Linsen?
DIESE Idee hat ein kleines Startup Unternehmen namens CMOAR (See more), die leider bei kickstarter gescheitert sind.
So eine Brille macht es definitiv attraktiver, da man den Gamestream von PS4 oder PC auf einem großen Display nutzen kann ohne Side-by-Side Umsetzung oder doppelt geschliffene Linsen, welche die Äugen nur anstrengt. Somit kann man jegliche Inhalte von einem Smartphone in einen grosses Erlebnis verwandeln. Der Heimkinogenuss ohne Riesen TV /Beamer oder Anlage, platzsparend und tragbar macht es zum Reiseutensil #1 für Interessenten.

Mein Fazit:
- Nutzung von 2D und 3D Linsen = Ja
- Reine 3D + VR Nutzung = Nein